Über Pierre

Brettspieler, zelotischer Miniaturenbemaler und Gelegenheitsübersetzer

Vorgestellt – Monster unterm Bett

Wer kennt das nicht? Wenn man keinen ausladenden Kleiderschrank sein eigenen nennt, müssen sich die Monster halt unterm Bett verstecken. Und wenn die Eltern mal wieder das Monster-weg-Spray (vulgo: H2O) verlegt haben, müssen halt Teddy, Quietscheente und Spielzeugroboter ausrücken, um das Viechzeug wieder loszuwerden.

Hier geht es zur Monsterjagd.

Hausregel der Tages: Heldentaufe für Kleinkinder [UPDATE: Fortgeschrittene Variante ergänzt]

Update 20.02.2017:

Ich habe mich nochmal hingesetzt und den Auftragsmechanismus als Element einer Kinderfreundlichen Variante aufgenommen. Details findet ihr nach dem Klick auf „Weiterlesen“.

Ursprüngliche Meldung:

Erinnert ihr euch noch an Heldentaufe (wir berichteten)? Wir haben ein fertiges Exemplar erhalten und natürlich gleich mit dem Nachwuchs „ausgepöppelt“.

Dank der poppigen Optik wurde es natürlich direkt von meiner Tochter inspiziert und der Wunsch geäußert es zu spielen. Da die Regeln für eine 4-jährige aber noch etwas zu komplex sind, habe ich mir ad hoc die folgenden Regeln überlegt. Wer ebenfalls ein Exemplar von Heldentaufe sein eigen nennt, und es mit Kindern spielen möchte, findet hier eine Anregung für ein simples Regelwerk für „Heldentaufe Junior“.

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Vorgestellt – Talo

Auf den ersten Blick möchte man Talo glatt als Reverse Jenga betiteln. Die Spieler bauen Türme aus Holz, die nicht umkippen dürfen. Damit täte man Talo aber Unrecht, denn hier geht es nicht darum, am Ende den stabilsten und formschönsten Turm gezimmert zu haben, sondern als erster Spieler die luftigen Höhen der zehnten Stufe zu erklimmen – und dabei den Konkurrenten möglichst auch noch Steine (bzw. Holzklötze) in den Weg zu legen.

Hier geht es zur Vorstellung.

Vorgestellt – Star Wars: Rebellion

Bevor ihr weiterlest, schaut 10 Sekunden in dieses Video rein. Erledigt? Sehr gut, dann seid ihr auf das Folgende bestens vorbereitet. Wir haben uns in den Weltraum und auf die Planetenoberfläche der markantesten Systeme der Star Wars-Galaxie begeben, Produktionsanlagen sabotiert, Anführer gefangen genommen und Sternenzerstörer sowie Planeten beim explodieren zugeschaut.

Klingt nach einem Star Wars-Filmabend, spielt sich in Wahrheit aber auf dem Spieltisch, um genau zu sein in Star Wars: Rebellion ab. Dieses Strategiespiel epischen Ausmaßes (ausnahmsweise übertreibt der Hersteller mal nicht auf der Spieleschachtel) entführt euch in das Star Wars-Universum und lässt euch eure eigenen Episoden IV bis VI schmieden, bei denen ihr durch cleveres Bluffen, geschickte Truppenbewegungen und ein gerüttelt Maß Diplomatie und Glück die Galaxie auf die Seite der Rebellenallianz zieht, oder selbige auslöscht, bevor sie zur Gefahr für das Imperium werden kann.

Hier geht es zur Vorstellung.

Kingdom Death: Monster geht in die anderthalbte Runde [Update]

© Adam Poots

© Adam Poots

Nach dem als gigantisch zu bezeichnenden Erfolg der ersten Kickstarter-Kampagne zu Kingdom Death: Monster hat Adam Poots kürzlich die zweite Kampagne gestartet, und bereits innerhalb weniger Tage mehr als doppelt so viele Beiträge verzeichnen können, als die erste Kampagne.

Die Kampagne widmet sich neben einem überarbeitetem Grundspiel, dessen alte Auflage restlos ausverkauft ist, aber auch neuen Inhalten. So zum Beispiel die neue Erweiterung „First Hero“, in der die Spieler in die Rolle von vier erfahrenen Überlebenden schlüpfen und dann ihrerseits eine Siedlung überfallen, die sie bei einem erfolgreichen Kampf gegen den „First Hero“ übernehmen können. Dies erlaubt es den Spielern bei „Lantern Year“ 12 oder sogar 20 in das Spiel einzusteigen. Auch gibt es die „Gambler’s Box‘, die jeden Tag durch einen Würfelwurf mit neuen Inhalten gefüllt werden soll.

Die Kampagne läuft noch 40 Tage und hat dank 11312 Unterstützern bereits über 5 Millionen $ eingesammelt.

Hier geht es zur Kampagne.

 

Aus dem Nähkästchen: Was uns beim Übersetzen umtreibt

Wer unsere Beiträge aufmerksam verfolgt, wird gemerkt haben, dass wir uns gelegentlich mit dem Übersetzen von Gesellschaftsspielen beschäftigen. Das können unkomplizierte Kartenspiele wie z.B. The Guardians: Explore  sein, aber auch Schwergewichte wie Der Herr des Eisgartens, Fury of Dracula 3rd Edition, oder Dungeon Saga sein. Je nach Verlag und Umfang des Spiels liegt die Übersetzung vollständig bei uns oder wird auch auf mehrere Teilnehmer aufgeteilt.

Auch am Lektorat von bereits übersetzten Spielen wie z.B. Myth oder Andromeda haben wir mitgewirkt und lassen uns dabei für unsere eigenen Übersetzungen inspirieren, was Formulierungen, Schlüsselwortgebrauch und andere Aspekte angeht.

In diesem Artikel wollen wir euch Einblicke in das geben, was uns beim Übersetzen beschäftigt, wie wir zusammenarbeiten und worauf wir besonders achten. Viel Spaß beim Lesen.

Basteln, Bauen & Bemalen: Magnetische Systemkarte für Star Wars: Rebellion im Eigenbau

Wer Star Wars: Rebellion auf Seiten der Imperialen gespielt hat, weiß um die Frickelei mit dem Suchdroidendeck, insbesondere mit den Karten, die sich im Laufe der Partie im Spielbereich der Imperialen anhäufen. Das ständige Durchforsten der Systeme, die man bereits abgeklappert hat, kann sich ziemlich zermürbend und zeitfressend für beide Seiten gestalten. Deshalb hat ein findiger User auf boardgamegeek.com eine schematische Darstellung der Systeme im PDF-Format gebastelt, auf der man diese Systeme abhaken kann. Wenn man Tablet oder PC in Griffweite hat.

Klassische Naturen wie ich möchten sich natürlich kein Tablet neben das Spielfeld stellen, sondern diese Karte auch in analoger Form nutzen und immer dabei haben können. Also habe ich ein wenig eingekauft, das Skalpell geschwungen und aus dieser digitalen Karte eine Spielhilfe mit Magneten gezimmert.

Hier geht es zur Anleitung zum selbst basteln.

Preisträger des Deutschen SpielePreises 2016 bekanntgegeben

Wie der Friedhelm Merz Verlag auf seiner Website meldet, ist der Gewinner des Deutschen SpielePreises 2016 gekürt worden.

Das Rennen machte Mombasa von Alexander Pfister aus dem Hause eggertspiele/Pegasus Spiele, und setzte sich damit unter anderem gegen den Gewinner des Titels „Spiel des Jahres 2016“, Codenames, durch. Die weiteren Nominierten und Gewinner des Deutschen Spielepreises für Kinderspiele bzw. Spiel mit vorbildlicher Regel lauten wie folgt:

Auf den weiteren Plätzen der Top-Ten-Liste des Deutschen SpielePreises folgen die in gleicher Weise hervorragenden Titel wichtiger deutscher und ausländischer Spieleautoren und Verlage:
2. CODENAMES von Vlaada Chvatil (Heidelberger Spieleverlag und Czech Games Edition)
3. T.I.M.E STORIES von Manuel Rozoy (Space Cowboys)
4. PANDEMIC LEGACY von Matt Leacock und Rob Daviau (Z-Man Games)
5. MYSTERIUM von Oleksandr Nevskiy und Oleg Sidorenko (Libellud)
6. KARUBA von Rüdiger Dorn (HABA-Habermaaß)
7. ISLE OF SKYE von Andreas Pelikan und Alexander Pfister (Lookout)
8. IMHOTEP von Phil Walker-Harding (Kosmos Verlag)
9. 7 WONDERS DUELL von Bruno Cathala und Antoine Bauza (Repos)
10.  NIPPON von Nuno Bizarro Sentiero und Paulo Soledade (What’s Your Game)

Gewinner des Deutschen KinderspielePreises 2016 ist
LEO MUSS ZUM FRISEUR von Leo Colovini (ABACUSSPIELE)

Gewinner des Deutschen SpielePreises für das Spiel mit der vorbildlichen Regel – Träger der Goldenen Feder 2016 – Wanderpreis der Stadt Essen – ist
STONE AGE JUNIOR von Marco Teubner (Hans im Glück)

 

Quelle: Friedhelm Merz Verlag

Vorgestellt – Scythe

Kommt, lasst uns ein wenig Landluft schnuppern. Frisch gedroschenes Getreide hier, dort drüben einige Kühe (herrlich!) und gleich nebenan ein turmhoher, schwarzen Qualm spuckener Mech. Willkommen in den alternativen 1920er Jahren Osteuropas von Jakub Rozalski, der mit seinem Artwork die Grundlage für das besondere Flair des Spiels Scythe legt. Bis zu fünf Spieler ringen um die Vorherrschaft in einem von Krieg gebeutelten Land und versuchen, die eigene Nation zu neuem Ruhm und Reichtum zu führen.

Hier geht es zur Vorstellung.