Vorgestellt – Tarantel Tango

Die Tarantel lädt zum Tanzabend und das können sich Esel, Hund, Katze, Kuh, Papagei und Ziege natürlich nicht entgehen lassen in diesem sehr kurzweiligen Kartenspiel. Doch wenn die anderen Taranteln aus ihrem Versteck gekrochen kommen müsst ihr schnell sein.

Aufbau

Die Tarantel-Tango wird so in die Mitte des Tisches gelegt, dass jeder Spieler sie gut erreichen kann. Dann werden die Karten gemischt und gleichmäßig an alle Spieler verteilt. Der Kartenstapel wird verdeckt auf die Hand genommen.

Tango

Die Spieler legen, beginnend mit dem jüngsten Spieler, im Uhrzeigersinn offen Karten an die Tango-Tarantel an. Dabei ist darauf zu achten welches Tier auf der Karte des vorherigen Spielers abgebildet ist und ob sich darauf keine, eine oder zwei Taranteln befinden. Außerdem kann es vorkommen, dass auf einer Karte zwei Mal das gleiche Tier abgebildet ist.

Ist auf der Karte des vorherigen Spielers eine Spinne abgebildet, so muss man einmal das Geräusch des Tieres laut von sich geben, bei zwei Taranteln muss man dies zwei Mal machen und wenn keine Tarantel abgebildet ist darf man kein Geräusch von sich geben. Erst danach darf man seine eigene Karte auf das Feld links neben die Karte des vorherigen Spielers legen. Eine Ausnahme bildet die Karte mit den zwei abgebildeten Tieren ohne Tarantel. Hier muss man seine Karte zwei Felder weiter ablegen, nicht eins und darf keinen Laut von sich geben.

Der Esel macht „Iah“, der Hund macht „Wuff“, die Katze „Miau“, die Kuh „Muh“, der Papagei „Aua“ und die Ziege „Mäh“.

Wird die Tarantel Karte gelegt, so müssen alle Spieler so schnell es geht mit der Hand auf den Tisch hauen. Der Spieler, der als letztes auf den Tisch haut erhält alle ausliegenden Karten und legt als nächstes die erste Karte aus.

Insgesamt hat jeder Spieler für seinen Zug zwei Sekunden Zeit. Zögert ein Spieler, stottert er oder macht er einen falschen Laut, so muss er alle ausliegenden Karten auf die Hand nehmen. Wer falsch, zu spät oder zu früh einen Laut von sich gibt oder legt, der muss alle ausliegenden Karten auf die Hand aufnehmen. Auch hier gilt, wer alle Karten aufnehmen muss, darf die nächste Runde beginnen.

Sobald ein Spieler alle seine Karten losgeworden ist, hat er gewonnen.

Bis die Füße glühen

Jede Partie beginnt langsam, doch sobald die Spieler sich erstmal aufgewärmt haben wird der Tanz immer schneller und die Anspannung steigt. Welches Tier kommt wohl als nächstes, wo muss ich anlegen, kommt vielleicht sogar eine Tarantelkarte, welches Geräusch macht nochmal welches Tier und muss ich überhaupt ein Geräusch von mir geben? Zusätzlich muss man sich auch noch darauf konzentrieren die eigene Karte an die richtige Stelle zu legen.

Und wem das noch nicht genügt, für den gibt es in der Spielanleitung auch noch Regeln für Fortgeschrittene, die es in sich haben. Tanzen bis die Füße glühen und Futter für die Lachmuskeln.

Zudem benötigt das Spiel kaum Platz und kann auch an kleinen Tischen gespielt werden.

 

Peer meint:

Tarantel Tango ist ein witziges Kartenspiel, das keiner langen Erklärung bedarf und sehr schnell aufgebaut ist. Je länger eine Partie dauert, desto stärker steigt die Anspannung ja keinen Fehler zu machen und desto lustiger wird es. Die Regeln für Fortgeschrittene setzen dem ganzen noch einen oben drauf. Ein ganz klare Empfehlung zur Auflockerung eines Spieleabends oder zum Einstieg in selbigen.

 

 

Auf einen Blick

SpieldesignJacques Zeimet
IllustrationenRolf Vogt
Erschienen beiDevir, Drei Magier Spiele, G3, Gigamic, Lion Rampant Imports
Erscheinungsjahr2009
Spieleranzahl25
Spieldauerca. 20 Minuten
Empfohlenes Alterab 7 Jahren
MechanismenSchauspiel
Diese Informationen werden von BoardGameGeek zur Verfügung gestellt. Hier geht es zum Eintrag des Spiels auf BoardGameGeek.
Peer

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Blogger, Lektor & Übersetzer. Leidenschaftlicher Spieler von Gesellschaftsspielen. Gründer von erklaerpeer.de.
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